Mal eine gute Nachricht!
per Email am 8.1014 an Herrn Lohmann:
Hallo Herr Lohmann, ich wollte Ihnen nur die erfreuliche Info geben, dass wir seit 01.09.2014 wieder, zumindest mit 9 Bussen mit P fahren.
Kommentar:
Zehn Jahre reines Pflanzenl als Dieselersatz bei Omnibus Bhler
Christof Bhler
knnte zufrieden sein. Der schrittweise Umbau seiner Busflotte auf das
Zweitanksystem
und die dort erprobten Verbesserungen zu Praxistauglichkeit sind ein Meilenstein
in der Technik-
geschichte. Als erstes Busunternehmen weltweit hat Chr. Bhler bewiesen, dass
der Einsatz von reinem
Pflanzenl als Treibstoff in Dieselmotoren keine Neukonstruktionen von Motoren
bentigt. In Wilhelmsdorf
wurde vorgefhrt, wie mit dem Zweitansystem die millionenfach gebauten und bewhrten
Motoren auf
Dauer mit reinem Pflanzenl betrieben werden knnen, ohne dass es zu einer hheren
Ausfallrate als
im reinen Dieselbetrieb kommt. Ideal wirkt die Tatsache, dass beim Verkauf der
Busse die bewhrten
Komponenten wieder ausgebaut und in die neuen Busse wieder eingebaut werden. Das
muss den
Kostenrechner freuen und fhrt dazu, dass einzelne Bauteile schon 10 Jahre
immer wieder zum Einsatz
kommen. Durch das Zweitanksystem wird sogar das Abgasverhalten verbessert, denn
Pflanzenl als
Treibstoff produziert weniger Russ mit geringerer Mutationsrate. Aber neben
allen technischen Details
zhlt das Faktum viel mehr, dass Treibstoff aus der Region zum Einsatz kommt.
Das bedeutet, die
Wertschpfung bleibt vor Ort, die Landwirte haben mit dem Anbau von lfrchten
ein Produkt anzubieten,
das tendenziell immer wertvoller wird. Eine berproduktion wie bei Zucker und
Getreide ist nicht in Sicht,
denn in Deutschland gibt es den jhrlichen Bedarf von 30 Millionen Tonnen
Diesel.
Bei einer vernnftigen Energiepolitik wre es ein Leichtes, den gleitenden bergang
von fossilen zu den
nachwachsenden Treibstoffen einzuleiten, ohne dass es zu den gefrchteten
Steuerausfllen kme.
Aber diese vernnftige Energiepolitik gibt es nicht in Deutschland und Europa.
Was man erleben kann
ist der von den Interessen der lmultis gesteuerter Kurs weg von den
nachwachsenden hin zu den
stetig teurer werdenden
Minerallprodukten. Dabei scheuen sich die interessierten Kreise auch nicht
den tumben Volksvertretern mit Lgen und Mrchen weiszumachen, der Anbau von
"Biosprit" wrde zur
Verknappung und Verteuerung von Nahrungsmitteln fhren. Das Gegenteil ist
richtig, denn das gewonnene
l ist nur der kleinste Teil der Ernte, 40%. Was nach dem Pressen brigbleibt,
der Presskuchen, ist Tiernahrung
und somit Grundlage der Nahrungsmittelproduktion. Wenn kein Raps angebaut wird,
muss Tiernahrung
importiert werden in Form von Soja. Grter Exporteur sind die USA, Gewinner
sind die Getreidemultis.
Was wirklich abluft, wohin die Reise gehen soll, sieht man am sog.
Energiesteuergesetz. Hier wird der
Strick gedreht, mit dem die alternativen Kraftstoffe erwrgt werden.
Nach Zahlen der UFOP (www.ufop.de) ging der Absatz
an Biotreibstoffen nach der zweiten Erhebung der
Steuer auf Pflanzenl um 75% zurck.
Die neue Steuer betrgt jetzt 18,46 Cent/Liter, beschlossen ist
aber schon die Anhebung auf 45.03 Cent. Kommt dieser Steuersatz zu Anwendung,
dann ist der Biospritmarkt
tot und die lmultis haben gewonnen. Dabei mus jedem klar sein, der Abbau von
CO2 in der Luft kann nur mit
biogenen Treibstoffen erreicht werden, nie jedoch mit der zwangsweisen
Beimischung. Diese wird von den
Autoherstellern mit Recht abgelehnt. Wenn der Staat die undurchdachte
Beimischung will, dann soll er auch
fr die resultierenden Motorschden zahlen.
Diese Energiepolitik wird von Zauberlehrlingen gemacht, die nicht wissen was sie
anrichten. Jeder
Abgeordnete hat "geschworen", den Nutzen des Volkes zu mehren und
Schaden von ihm zu wenden.
Im Jahr 2009 konnten nur mehr 84 000t Pflanzenl verkauft werden als Folge der
Besteuerung. Gleichzeitig
wurden 30 000 000 t Dieseltreibstoff verkauft. Was mag die Abgeordneten bewogen
haben, fr die
2.8 Promille Pflanzenl ein Kraftstoffvernichtungsgesetz
zu beschlieen? Da kann man nur
vermuten...
-hinschreiben kann man das nicht, wenn man nicht auch vernichtet werden will.
Hallo Herr Lohmann, wir sollten heute Diesel und Rapsl kaufen. Der Dieselpreis fr einen Tankzug mit 32.000 l Diesel betrgt heute: 1,197 /ltr Diesel incl. MwSt. (kosteuerrckerstattung ca 0,045 /ltr Diesel). Der P-Preis fr einen Tankzug mit 32.000 l Raffinat betrgt heute: 1,324 /ltr Rapsraffinat incl. MwSt.(kosteuerrckerstattung ca 0,0171 /ltr Raps). Der P-Preis fr einen Tankzug mit 32.000 l Raps kalt gepresst betrgt heute: 1,285 /ltr Raps kalt gepresst incl. MwSt. (kosteuerrckerstattung ca 0,0171 /ltr Raps). Da somit Diesel fr den Personennahverkehr um brutto 1,152 kostet und das billigste P brutto 1,2679 und somit P fr uns brutto 0,1159 /ltr teuerer ist, werden wir im Dezember 2010 nur mit Diesel fahren und die weitere Entwicklung abwarten mssen. Entgegen meiner persnlichen Einstellung kann ich diese hohen Mehrkosten dann doch nicht schultern. Dies vorab zu Ihrer Information. Mit freundlichen aber traurigen Gren Christof Bhler 1. Dezember 2010
Seit 12. Februar 2010 luft im Bhler Busbetrieb der welterste Euro5 mit BioCar-2Tanksystem. Zusammen mit der BLUE TEC- Technik von Daimler wird die Schadstoffemission von Euro 4 weiter reduziert und CO2-neutral gefahren.

Beispiel Bhler 2010- 10 Jahre mit Pflanzenl, 40 Busse/LKW umgerstet, 9 Mio
km mit 2 Mio Liter Pflanzenl
Vorbildliche Umbauten
- Omnibusverkehr Bühler GmbH & Co.
Verantwortlich: Christof
Bühler
Christof Bühler wurde durch den Kfz-Meister Siegfried Lutz, Wilhelmsdorf, auf unsere Technik aufmerksam, der selber BioCar-PKW-Umbauten durchführt. Einige Wochen später fuhr der abgebildete Bus schon mit dem BioCar Zweitanksystem rund um Ravensburg. Obwohl zu Beginn der Arbeiten am Bus RV-JC 123 in keiner Weise klar war, ob die vorhandene Technik im Bus mit dem BioCar-System kompatibel ist, entschloß sich Christof Bühler zielsicher für dem Umbau. Daraus entstand eine Weltpremiere: Der erste Bus mit reinem Pflanzenöl im Tank ! Inzwischen sind über 500 000 Liter Pflanzenöl verfahren worden und über 1000 Tonnen CO2 -Belastung wurden der Umwelt erspart. Vor ein paar Monaten wurde der ACTROS der Randegger Ottilien-Quelle GmbH in 78244 Gottmadingen-Randegg von Bühler mit dem BioCar-Zweitanksystem ausgerüstet und liefert seitdem das saubere Naturprodukt Mineralwasser mit dem reinen Naturprodukt Rapsöl aus
Christof Bühler und seine Mannschaft
sind sich sicher: die Sache funktioniert und rechnet sich ! Trotz des höheren
Wartungsaufwandes und der nötigen Schulung des Personals sieht er
neben dem ökologischen Vorteil den Preis für reines Pflanzenöl
- etwas über 0,51 Euro.
Aus den Erfahrungen Chr. Bühlers mit
dem BioCar-System: Der Verbrauch ist gleich, das größte Drehmoment
kommt früher, die Busse zeigen im Handling keine Auffälligkeiten.
Der zweite Tank wurde in einem der Gepäckräume montiert. Der
Einbau des Zweitanksystems ist technisch unschwierig, der Zeitaufwand liegt
zwischen 100 und 140 Mannstunden, wenn die Monteure so gut sind, wie in
diesem Fall.
Deshalb hat sich Christof Bühler entschieden: Wir rüsten Busse und LKW im Auftrag mit dem BioCar-Zweitanksystem aus.
Stadtlinienbus mit Pflanzenöl zum Ausleihen
Mittlerweile wurde bei der Firma Bühler ein Stadtlinienbus auf Pflanzenölbetrieb umgerüstet. Es handelt sich hierbei um einen Mercedes Benz, Typ O 405. Dieser O 405 mit Automatikgetriebe, Retarder und Lawo-Zielanlage besitzt die für öffentliche Verkehrsbetriebe wichtigen Komponenten und kann für Testläufe ausgeliehen werden. Für den Ausleihungszeitraum kann dann die Zielanlage, Kassiereinrichtungen und Kommunikationsanlage des Omnibus problemlos und schnell auf die Belange des jeweiligen Verkehrsnetzes angepaßt werden. Dieser O 405 ist nun seit 05.12.2003 im Pflanzenöleinsatz und hat seither 34910 km mit PÖ geleistet. Dafür wurden 2.513,93 ltr Diesel und 10723,00 ltr Rapsöl benötigt was ein Verbrauch von 37,92 l/100km, bei einem Pflanzenölanteil von 81 %.
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Christof Bühler, Pionier der Busnachrüstung auf reines Pflanzenöl mit BioCar.
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Omnibusverkehr Bühler GmbH & Co
Tel: 07503 / 1221
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Prospekt -Busumbauten- zum Download